Being an intern for Ulla Lohmann

After finishing my three- year apprenticeship as a Photographer in August 2015, I started a six months internship for Ulla Lohmann. I worked a lot in the studio before, so I was even more excited to be the intern for one of Germany’s most popular Photojournalists and take more photos of landscapes and nature. Ulla is a Photographer and Documentary Filmmaker who works together with her husband Basti, who is a Drone pilot and Macro Photographer.

Most of the time the two are traveling around the world and one of their favorite places is the South Pacific, especially Vanuatu and Papua Neuguinea. Ulla speaks eight languages and has a lot of knowledge about being a professional photographer.

 When I started my internship, Ulla and Basti came back from a whole lot of traveling, so I had a long to-do-list right from the beginning. Answering emails, editing and sorting out photos, it was a lot of work, but it was awesome to be integrated from the first day. Ulla showed me how to answer emails professionally, to choose which work needs to be done first and how to set priorities, how to get new clients through presenting your photos and stories in an interesting way and of course how to edit pictures. Ulla often asked me for my opinion and valued my point of view very much, which influenced my way of working a lot. 

 One of the things I remember most: Ulla has taught me that being a Photojournalist consists of 1% Photography and 99% preparation time, office work and post-processing. The work is definitely not easy- you need a lot of ambition, discipline and of course passion; and thats exactly what Ulla and Basti have.

 I learned to not give up, no matter what is happening and to follow my dream even if it seems impossible. 

One highlight of my time with Ulla and Basti were the two photography workshops in South Tyrol and the Alps. Some of the attendees were absolute beginners and others very already quite advanced. Ulla und Basti taught everyone a lot according to their previous knowledge, while photographing outdoors everyday - in a short time, we all were a perfect team. We taught and inspired each other, changed experiences and stories, it was such a fun time learning! 

Another highlight was Ulla’s and Basti’s Multi-vison Tour through Germany for National Geographic. They presented moving images and video about their adventure through the Dolomites. The two also published a book for National Geographic about the Dolomites in which they shared their story how they hiked, rock climbed, biked and toured with skis from Lago di Garda to the Marmolada. We traveled in a tour van through 12 german cities, always with an e-piano in the back of the car. My task was to distribute flyers and postcards for the shows in Germany and for the photography workshop in Papua-Neuguinea and Vanuatu, which I designed myself. I also sold books and made a photography documentation of each show, which was posted the next morning on the internet. 

When we arrived in Munich, we all missed the tour life, especially because it meant that my internship came to an end. My six month with Ulla and Basti were awesome. I learned so much for my future - and at the same time, we had so much fun! We laughed, we drank a beer or a shot now and then, we climbed together, and we simply had an incredible time.

 I am happy and thankful for everything they both did for me. 

 Thank you so much - keep it up! 

 Lucia Gistl 

Praktikum bei Ulla Lohmann

Nach meiner Ausbildung zur Fotografin im August, habe ich im September ein Praktikum für 6 Monate bei Ulla Lohmann angefangen. Ich war in meiner Ausbildungszeit hauptsächlich im Studio tätig und deswegen war die Freude umso größer, als ich wusste, dass ich ein Praktikum bei einer der bekanntesten Fotojournalistin in Deutschland machen darf – und somit viel in der Natur fotografieren werde. Ulla ist Fotografin und Dokumentarfilmerin und arbeitet mit ihrem Mann Basti der Kameradrohnenpilot und Makrofotograf ist, eng zusammen. Sie sind die meiste Zeit des Jahres unterwegs. Dabei zieht es sie hauptsächlich in die Südsee. Vanuatu und Papua-Neuguinea kennt Ulla wie ihre Westentasche. Sie spricht acht Sprachen und hat sich in all den Jahren, in denen sie die Welt bereist hat, viele Tricks und Kniffe in der Fotografie angeeignet. Ulla und Basti kamen im August 2015 von mehreren langen Reisen zurück und somit gab es gleich zu Beginn meines Praktikums viel zu tun. Es ging los mit Daten sichern, auswählen und bearbeiten. Emails, die aufgrund der Reisen aufgeschoben wurde, zu beantworten. Für mich war das unheimlich spannend, da ich mitten drin war und selbst gleich sehr viel tun und mithelfen durfte. Ich habe schnell gemerkt, dass ich definitiv keine Klischeehafte Praktikantin bin, wie es in der Foto- und Filmwelt leider sehr oft üblich ist. Denn Ulla hat mich von Anfang an intensiv über ihre Schulter schauen lassen: Wie beantworte ich welche Emails; Was hat Priorität und was wird vorerst zurückgestellt; Wie mache ich mögliche neue Kunden auf eine Geschichte/Bilder aufmerksam; Wie bearbeite ich Bilder, die anfangs unscheinbar wirken so, dass sie spannend und mitreißend sind. Ich war fasziniert von ihrer Arbeitsweise und ihrem Ehrgeiz den sie an den Tag legte. Auch von ihrer positiven Art und Ausstrahlung wurde ich sofort mitgerissen. Wenn ich Fragen oder Anregungen hatte, konnte ich sie immer stellen. Ulla hat mich oft nach meiner Meinung zu bestimmten Themen gefragt. Ich habe viel Eigenverantwortung gehabt und das hat meine Arbeitsweise und –sicht sehr positiv beeinträchtig. Es war für mich sehr spannend die „theoretische“ Arbeit einer Fotojournalistin kennen zu lernen. Denn es ist nicht immer das, was viele denken. Ulla hat selbst einmal gesagt, dass man als Fotojournalistin 2% die Kamera in der Hand hat, die anderen 98% sind die Nachbereitung und das Vorbereiten, für die nächsten Projekte. Es ist definitiv kein Zuckerschlecken. Dazu gehört eine ordentliche Portion Disziplin, Ehrgeiz und ganz viel Leidenschaft. Diese drei Eigenschaften sind bei Ulla und Basti definitiv vorhanden. Durch sie habe ich gelernt, auch wenn es nicht gleich auf Anhieb klappt, probiert man es ein zweites Mal und gibt seinen Traum niemals auf. Ein Highlight von meinem Praktikum waren die beiden Foto-Workshops, die Basti und Ulla zusammen geleitet haben. Einer der Workshops fand in den Bergen und einer in Südtirol statt. Jeweils mit ca. 12-15 Teilnehmern. Einige der Teilnehmer hatte schon Vorkenntnisse bezüglich manueller Kamerabedienung, andere haben noch etwas Übung gebraucht. Wir haben jeden Tag draußen in der Natur verbracht, und ich habe zusammen mit Basti und Ulla den Teilnehmern Stück für Stück das manuelle Fotografieren beigebracht. Wir haben uns alle sehr gut verstanden und innerhalb von ein paar Tagen sind wir zu einem super Team geworden. Jeder hat von jedem gelernt, man hat Erfahrungen ausgetauscht und sich Inspirieren lassen. Ich habe davon sehr viel mitgenommen. Auch was ganz besonderes und völlig Neues für mich war die Tour durch Deutschland mit Ulla, Basti, Lisa (Praktikantin) und drei Mitarbeitern von MovingAdventures aus München. Wir sind mit einem VW-Bus inklusive E-Piano in 12 verschiedenen Städten gewesen. Basti und Ulla haben gemeinsam ein Buch über die Dolomiten geschrieben und mit Aufnahmen, die sie von ihrer gemeinsamen Reise gemacht haben, veröffentlicht. Sie sind geklettert, zu Fuß gegangen oder mit dem Rad gefahren – vom Gardasee bis zur Marmolata. Dazu gab es eine Vortragstour. Zu der Tour durch Deutschland habe ich Flyer und Postkarten gestaltet. Für die Reisen, die die beiden nach Vanuatu und Papua-Neuguinea anbieten und die Workshops, habe ich passende Bilder rausgesucht und Texte dazu geschrieben. Ich konnte mich kreativ sehr ausleben. Außerdem habe ich mich zusammen mit Lisa um den Verkauf der Bücher, während der Vorträge gekümmert. Wir haben alle zusammengehalten und eine Menge Spaß gehabt. Und obwohl wir jeden Tag in einer anderen Stadt waren und jeden Tag auf- und abbauen mussten, war das eine absolut tolle Erfahrung für mich. Die Stimmung während der Tour war super, und als wir alle wieder zu Hause in München waren, hat man das „Tourleben“ sogar schon fast vermisst. Alles in Allem haben mir die 6 Monate Praktikum unheimlich viel Spaß gemacht. Ich habe sehr sehr viel lernen dürfen und für meine Zukunft mitnehmen können. Es wurde viel zusammen gelacht und getrunken - Basti hatte immer ein Bier oder einen besonderen Schnaps parat ;-) Ich bin sehr froh und dankbar darüber, dass ich das Praktikum bei Ulla machen durfte und dass sie mir so viel von ihrer Arbeit gezeigt hat.

Vielen Dank - Macht weiter so! 

Lucia Gistl 

Street Photography Workshop - Unter und über der Erde

Ein Blogbeitrag von Katharina Till

Mit Ulla Lohmann, Canon Explorer

Regen über Regen. Die Stimmung am Sonntag, den 17.4.2016 ist dennoch nicht getrübt. Ulla Lohmann gelingt es, uns alle mit verschiedenen Aufgaben und Herausforderung den Regen vergessen zu lassen. Motiviert ziehen die anderen Teilnehmer los, um den Münchner Marienplatz näher zu erkunden. Auch ich laufe hinterher und verliere die acht Fotografen schnell aus den Augen, denn als Streetfotograf unsichtbar zu bleiben, scheint niemandem schwer zu fallen. Wie man sich ,,unsichtbar’’ macht, erklärt uns Ulla Lohmann, die unter anderem schon für die National Geographic, GEO und die BBC als Expeditionsfotografin und -filmerin gearbeitet hat, anfangs gemütlich bei einem Kaffee im Werner Café am Marienplatz. Am besten sucht man sich einen Ort, wo man nicht gleich auffällt, beispielsweise einen Torbogen oder eine Straßenecke. Man sollte die Kamera vorher einstellen, den Ausschnitt wählen, geduldig abwarten und im richtigen Moment auf den Auslöser drücken. Minimalistisches Equipment oder eine Kamera mit Schwenkdisplay sind besonders hilfreich. Diesen und noch viele weitere Tipps verrät sie uns bei einem spannenden Vortrag über die Straßenfotografie. Dann lässt Ulla uns auf das Münchner Straßengeschehen los. Wir verlassen das Café und laufen in verschiedene Richtungen, um die ersten Aufgabe zu bewältigen: Wir sollen uns einen aussagekräftigen Bildausschnitt suchen und dann so lange warten, bis ein Mensch ihn vervollständigt, so dass ein noch besseres Bild entsteht. Um diesen magischen Moment einzufangen, muss der Fotograf alle Elemente, die sich in dem Sucherbild bewegen, im Bruchteil einer Sekunde innerhalb dieses Rahmens so ordnen, dass ein gut gestaltetes Bild entsteht. Der Fotograf wird zum Bühnenbildner. Er muss sich die Bühne suchen und warten, bis ein Protagonist darüber spaziert und diesen Moment festhalten.

Nach 20 Minuten treffen wir uns im Trockenen, um die Bilder zu besprechen und zu vergleichen. Wir alle sind am selben Ort und haben doch so unterschiedliche Aufnahmen! 

Nun bekommen wir eine neue spannende Aufgabe: Wir dürfen uns ganz auf Spiegelungen konzentrieren. Der Marienplatz bieten unzählige Möglichkeiten und auch der Regen kommt uns bei dieser Aufgabe sehr zugute, denn der Boden verwandelt sich in einen Spiegel-Landschaft. Ich positioniere mich vor einem Schaufenster und beobachte die vorbeilaufenden Menschen durch meine Linse. Auch die anderen Fotografen beziehen ihre Stellung vor Fenstern, Pfützen und Spiegeln. Viele Passanten schütteln im Vorbeigehen den Kopf, weil sie nicht verstehen,warum ich mit dem Rücken zu den bekannten Sehenswürdigkeiten fotografiere, aber ich werde mit tollen Bildern belohnt. Wiederum besprechen wir die Bilder und bekommen viele hilfreiche Tipps. 

Für die dritte Aufgabe dürfen wir ein Stockwerk tiefer, in die Münchner U-Bahn. Hier sollen wir uns auf das Spiel von Licht und Schatten fokussieren und es fotografisch festhalten. Auch wenn ich schon mehrmals U-Bahn gefahren bin und dachte, diese Umgebung zu kennen, bin ich überrascht, wie anders es durch die Kamera aussieht und welche Fotos dabei entstehen. 

Rechtzeitig, bevor mein Magen zu stark knurrt, kehren wir in einem gemütlichen Hofbräuhaus ein, um uns bei einem Hellen und Leberkäse oder Salat und Apfelschorle näher kennenzulernen. Auch technische Fragen, wie die Blendeneinstellung werden mithilfe eines Bierdeckels erfolgreich von Ulla erklärt. 

Nach einer Einführung in die manuelle Fotografie stürzen wir uns wieder motiviert ins Münchner Straßengeschehen. Jetzt sollen wir nur noch im „M“ Modus arbeiten. Bei der vierten Aufgaben sollen wir unser grafisches Auge schulen und auf Formen und gerade Linien achten. Gut, dass Linien nicht weglaufen und wir uns viel Zeit bei den manuellen Einstellungen lassen können! 

Anschließend besprechen wir wieder gemeinsam die Bilder und bekommen dann die finale Aufgabe erklärt: Das dokumentarische Porträt. Hier ist Interaktion gefordert. Mir fällt es generell leichter, auf fremde Menschen zuzugehen. So traue ich mich recht schnell, eine junge Frau anzusprechen, die sich sofort begeistert fotografieren lässt. Für die Teilnehmer, denen es nicht so leicht fällt, gibt Ulla wertvolle Tipps, zum Beispiel zuerst etwas in einem Geschäft kaufen, das nicht so sehr überlaufen ist, ein kurzes Gespräch suchen und dann – bei positiver Rückmeldung- fragen, ob man fotografieren darf. 

Nach acht Stunden versammeln wir uns wieder im Café, um den Workshop entspannt ausklingen zu lassen. 

 ,,Ich habe München heute noch einmal ganz anders kennengelernt!’’ , „So habe ich München noch nie gesehen!“, „Ich hätte nie gedacht, bei diesem Wetter so tolle Bilder machen zu können!“, so die Teilnehmer.

 Ich war auch sehr überrascht, welche Stimmungen ich bei Regen einfangen konnte. Normalerweise bleibe ich bei solch einem Wetter zu Hause. Ebenso wurde mir klar, dass ich bisher beim Fotografieren eher hektisch von einem Ort zum andern eilte. Durch die Fokussierung auf eine Aufgabe merkte ich, dass ich die besten Resultate erzielen kann, wenn ich an einem ausgesuchten Ort bleibe und abwarte, was passiert. Ich freue mich schon darauf, alleine loszuziehen und das Gelernte umzusetzen. 

Dynamische Reisefotografie - Für mehr als Urlaub in der Ferne

Blogbeitrag von Lucia Gistl

Ulla Lohmann ist die meiste Zeit des Jahres unterwegs. Dabei zieht es sie hauptsächlich in die Südsee; Vanuatu und Papua-Neuguinea kennt sie wie ihre Westentasche. Sie spricht acht Sprachen und hat in all den Jahren, in denen sie die Welt bereist, viele Tricks und Kniffe in der Fotografie angeeignet.

Ulla Lohmann arbeitet als Expeditionsfotografin und -filmerin unter anderem für National Geographic, GEO, SternView, Red Bull Media House und die BBC. Im Rahmen der 13. Mundologia in Freiburg gab sie ihr Wissen und ihre langjährigen Erfahrungen in einem vierstündigen Seminar an 16 Teilnehmer weiter.

Die persönliche Ansprache ist Ulla sehr wichtig: Jeder Teilnehmer durfte sich kurz vorstellen. Anschließend präsentierte Ulla gemeinsam mit ihrem Mann Basti einen 20minütigen Multivisions-Vortrag über Reisefotografie mit vielen nützliche Tipps und Tricks aus der Praxis.

Anhand von Fotobeispielen verdeutlichte sie, worauf es bei der Reiserfotografie ankommt. Eine Landschaftsaufnahme zu machen, kann jeder. Aber was man dabei alles beachten sollte, beziehungsweise was man aus einer Aufnahme herausholen kann, wissen die wenigsten. Mit einfachen Filtern oder außergewöhnlichen Blickwinkeln gibt man dem eigenen Bild gleich eine besondere Dynamik.

Gesagt - getan. Im ersten Praxisteil des Workshops ging es darum, etwas Bekanntes aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten: Das Freiburger Münster. Heute war Markttag und wir befanden uns mitten im Getümmel zwischen bunten Stände und gutgelaunten Menschen. Hochmotiviert und mit neu geschultem Auge machten sich alle auf die Suche nach einem neuen Blick auf das bekannte Motiv.

Ulla wurde gleich vom Maroni-Mann Lada wiedererkannt und begrüßt, den sie bei dem Seminar „Menschen fotografieren“ ein Jahr zuvor kennengelernt hat. Auch heuer durften wir wieder mit ihm gemeinsam fotografieren.

Nach ein paar Tipps von der Expertin geht’s begeistert weiter.

Um nicht nur Landschaft oder Gebäude auf seiner Reise zu fotografieren, ist es wichtig, mit den Menschen in Kontakt zu kommen. Auch wenn man oft nicht viel Zeit ein einem Ort verbringt, sollte man versuchen, sein Motiv mit Bedacht auszuwählen.

Im ersten Praxisteil verliehen wir mit dem Bildausschnitt die Dynamik, im zweiten Praxisteil ging es darum, durch Technik den Bildern mehr Dynamik zu verleihen. Unter kontrollierten Bedingungen wurde erst mal geprobt: Ulla rannte auf und ab, um sicher zu gehen, das jeder der Teilnehmer die Technik verstand. Anschließend waren alle gerüstet, um Straßenbahnen, Fußgänger oder Radler „mitzuziehen“. 

Um in der Stadt oder an belebten Orten ruhige Bilder zu bekommen, kann man mit einem Stativ und einer langen Belichtungszeit einiges machen. Anhand von dem „selber testen und ausprobieren“ merken die Teilnehmer sofort was sie wie umsetzen müssen und bei ihrer nächsten Reise beachten sollten. 

Auch den sonst so langweiligen Gruppenfotos wurde mehr Dynamik gegeben....

Am Ende wurde noch ein gemeinsames Gruppenbild gemacht, das deutlich zeigt, dass es allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat. 

Die liebe Sarah Meisenheimer, eine der Teilnehmerinnen, hat ein Bild von Ulla und mir in Action gemacht :-) ...was man nicht alles tut für ein besonderes Bild! 

Copyright Sarah-Katharina Meisenheimer

Text + Bilder: Lucia Gistl

Ulla-News 2015

Every year, I am writing a letter to my friends and colleagues what has happened in 2015. If you also wish to subscribe, please, email: ulla@ullalohman.com. Here it is a slightly modified version for you. Enjoy!

Read about my latest print publications, my admission to the Explorers Club, our films, our workshops and toast with us to Gemtasu and all those who have left, but who are looking after us from above.

Before Gemtasu passed away, he made sure that his family is really mummifiying him. He even did build the smoking hut himself.

You might now that I have been close friends with the tribal elder Gemtasu from Papua New Guinea for over 10 years. He has taught me much about life after death. In our documentary for National Geographic Explorer, his tears has touched the heart of many of us. I am sorry to let you know that he passed away peacefully in August. His last wish to be mummified to protect his loved ones has become reality. I was privileged to witness the process and to document it- but I never found it harder to take pictures and to make a decision if I should publish the story. But I know how much Gemtasu was proud of his traditions and how much he wanted the world to know about his story. I am glad that a great feature article in GEO Magazine is doing him the honor.

Selected Publications (Check them here on my website): GEO 12/15: Feature article about Gemtasu and mummification rituals, GEO Saison 06/15: Feature article about Papua New Guinea, TERRA MATER 06/15: Feature article about a Volcano Expedition 

Films: 52min and 26min for Red Bull Media House, will be broadcasted 2016 52min, Terra X with Dirk Steffens for ZDF, broadcasted in December 2015 

Advertisement/ Support: We got to work for great clients, and received wonderful support: Canon, Mammut, Adobe, Feisol, MSR, Sea to Summit, Toshiba, Audi. I became appointed as an F-stop Global Icon and we also enjoyed very much working for Red Bull Media House. 

Selected Talks/ Seminars: Canon WorldExpo (Paris) for Canon, Wunderwelten Fotofestival (Friedrichshafen), Norddeutsche Naturfototage (Waren), Mundologia (Freiburg) for AC-Foto, DigitalEvent (Baden, Schweiz for Canon Switzerland- My talk was the main event of the Fotofestival, I was the first woman ever on stage and approx. 650 people attended my show!), Jugend forscht: I was honored to deliver a video speech for the celebration of the 50th anniversary of the famous German science competition. 

Teaching: I became a lecturer for a three year course in Photography Diploma HF at Wirtschaftsschule KV Baden, Schweiz and a lecturer for Hochschule Kaiserslautern. For our photo workshops and expeditions, it was another very successful year. Our events have all been booked out many months in advance. 

Expeditions/ Travels: Vanuatu, Papua New Guinea (2x), Australia, Peru, Romania, Poland, Turkey and our backyard: The Alps. 

For my expedition achievements, I became elected as Fellow of the prestigious Explorers Club  New York: "(Fellows) have distinguished themselves by directly contributing to scientific knowledge in the field of geographical exploration or allied sciences." A big thank you! 

Besides, I do have a Wikipedia Entry now. We are also happy that our drone fleet keeps growing: Our large Octocopter, capable of flying a RED Camera, was joined by several DJI Drones and a long distance plane for 3D surface scans. We also keep working with 360° camera rigs and have had some great 360° projects- more to follow. 

At this point, a very big DANKESCHOEN to all the wonderful people I have met, to all those I have been fortunate to work with and to share my passions... A special thanks goes to Lucia Gistl and Lisa Hermes  our very talented interns. The warmest DANKESCHOEN to all those who donated for our association PPAF e.V. (www.pacific-people.com). Together with Evangelische Kirchengemeinde Hohenschäftlarn, we could help many people in the Pacific, especially in cyclone-torn Vanuatu with a large amount of money!

Don't forget to catch up with us if you are in Germany in January: For National Geographic, we'll be presenting a Multivision Road show in all major cities in Germany! I will talk about our adventure of crossing the Dolomites in an unusual way, how we made a coffee table book for National Geographic and a film. Basti will play the grand piano live to our aerial footage, and... we have a 20% discount for you! Hope to see you there! Tickets and dates for "National Geographic presents" , Three additional show dates for "Expedition Erde". 

Have a great, wonderful, amazing, happy and healthy New Year ... and don't forget the toast, please! Ulla